Modellbahn Union N-H00064 Wohnhaus Süchteln-Hagen

24,30 CHF zzgl. Versandkosten

1 Stück ab Lager, sofort lieferbar

3 Stück mit Lieferfrist 5 - 10 Arbeitstage

 

Spurweiten: N
Epoche: I, II, III, IV, V, VI
Abmessungen: L 62 x B 54 x H 45 mm

Präzise maßstäbliche Nachbildung des Gebäudes im Niederrheinischen Freilichtmuseum in Grefrath im Kreis Viersen. Die Modellbahn Union baut in Kooperation mit dem Freilichtmuseum Grefrath die Gebäude des Museums als Modell in 1:87 und 1:160 authentisch nach.

Die Hofanlage besteht aus einem zweigeschossigen Wohnhaus und einer großen Scheune. Beide wurden im 17. Jahrhundert erbaut und stammen vom sogenannten „Spenneshof“ in Süchteln-Hagen. Die Grundfläche des Wohnhauses ist mit ca. 58 qm nicht sehr groß. Dennoch lebten hier Mensch und Tier gemeinsam unter einem Dach. Der neben dem Wohnhaus aufgebaute Speicher diente der Einlagerung des Saatgutes. Er stand früher auf dem „Fückeshof“ in Schmalbroich-Wall. Im Gegensatz zu den übrigen Gebäuden der Hofanlage entstand er im frühen 18. Jahrhundert. Seine Bewohner nutzten ihn nicht nur als Speicher, sondern zeitweise auch als Backhaus und Altenteil.

Die Scheune war auf den Höfen meist der größte und auch der wichtigste Wirtschaftsbau. Sie erfüllte oft mehrere Funktionen, wobei das Lagern von Getreide und Heu die wichtigste war. Daneben diente die Scheune auch als Stallraum, Unterstellplatz für Gerätschaften und Wagen oder auch als Arbeitsplatz, beispielsweise zum Dreschen des Korns. Wenngleich nicht vom Spenneshof stammend, gliedert sich die vorgelagerte Torscheune (datiert 1724) gut in das Gesamtbild der Hofanlage ein. Sie gehörte ursprünglich zu einem Hof in St. Tönis und diente am alten Standort als Stallung und Speicher.

Wusstest Du eigentlich, dass …
… diese Häuser schon mehr als 350 Jahre alt sind? In dem Wohnhaus lebte die gesamte Bauernfamilie zusammen mit ihren Tieren. Unten im Haus kochten und arbeiteten die Bewohner, daneben waren die Ställe. Im Obergeschoss befanden sich die Schlafkammern. Kinderzimmer, in denen man spielen konnte, gab es nicht. Man war immer zusammen: tagsüber bei der Arbeit und auch abends, wenn es dunkel wurde. In den beiden Scheunen lagerten Heu und Getreide. Dort gab es viel mehr Platz und bei einem Brand im Wohnhaus war zumindest die Ernte gerettet.