Modellbahn Union N-H00070 Schmiede

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Spurweiten: N 
Epoche: I, II, III, IV, V, VI
Abmessungen: L 83 x B 58 x H 48 mm

Präzise maßstäbliche Nachbildung des Gebäudes im Niederrheinischen Freilichtmuseum in Grefrath im Kreis Viersen. Die Modellbahn Union baut in Kooperation mit dem Freilichtmuseum Grefrath die Gebäude des Museums als Modell in 1:87 und 1:160 authentisch nach.

In dem Backsteingebäude war ursprünglich der Pferdestall der Dorenburg untergebracht. Heute ist darin eine historische Dorfschmiede eingerichtet, wie sie um 1900 üblich war. Der Beruf des Schmieds gehört zu den ältesten Handwerksberufen überhaupt. Zudem stellte er sowohl in den Städten wie auch auf den Dörfern einen der wichtigsten Berufe dar.

In den Dorfschmieden wurden Werkzeuge hergestellt, aber auch repariert. Der Schmied produzierte Eisenteile für landwirtschaftliche Geräte und Transportmittel. Er stellte nicht nur die Hufeisen her, sondern führte auch das Beschlagen der Pferde durch. Daneben gab es Schmiede, die auf ausgesuchte Materialien oder auf die Herstellung bestimmter Gegenstände spezialisiert waren: Dazu zählen zum Beispiel der Kupfer- oder Silberschmied und der Messer- oder Waffenschmied. Mit der Industrialisierung entwickelten sich aus den Schmieden im 19. Jahrhundert selbst in den Dörfern oft industrielle Metallwarenbetriebe.

Wusstest Du eigentlich, dass …
… das Sprichwort „Nägel mit Köpfen machen“ aus dem Schmiedehandwerk kommt? Die Nägel wurden früher nicht von Maschinen, sondern vom Schmied mit dem Hammer auf einem Amboss hergestellt. Damit ein Nagel seine Funktion gut erfüllt, braucht er einen Kopf, auf den man mit dem Hammer gut einschlagen kann, ohne dass der Nagel in der Wand verschwindet. Das Sprichwort bedeutet also: Man muss seine Aufgabe gut und richtig machen, sonst nimmt es kein gutes Ende.