Modellbahn Union N-H00073 Posthalterei
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Spurweiten: N
Epoche: I, II, III, IV, V, VI
Abmessungen: L 240 x B 125 x H 42 mm
Präzise maßstäbliche Nachbildung des Gebäudes im Niederrheinischen Freilichtmuseum in Grefrath im Kreis Viersen. Die Modellbahn Union baut in Kooperation mit dem Freilichtmuseum Grefrath die Gebäude des Museums als Modell in 1:87 und 1:160 authentisch nach.
Diese beiden Gebäude stammen aus der Honschaft Unterbruch in Willich-Schiefbahn. Es handelt sich um ein lang gestrecktes, riedgedecktes Haus – eine ehemalige Posthalterei aus dem 18. Jahrhundert und um eine Scheune.
Die erste Kaiserliche Reichspost wurde Ende des 16. Jahrhunderts gegründet. Der Posttransport unterstand nun dem Kaiser und konnte gegen Bezahlung von jedermann genutzt werden. In einer Posthalterei machten die Postkutschen und Postkuriere nicht nur Pause, sondern wechselten auch ihre Wagen und Pferde. Posthalter waren Privatleute, die der Post nach vertraglicher Vereinbarung ihre Tiere und Kutschen zur Verfügung stellten. Da die Städte sich in der Nacht gegen Überfälle schützten und ihre Stadttore schlossen, lagen die Poststationen außerhalb der Stadt. So konnte die Post auch nachts und insgesamt schneller transportiert werden.
Wusstest Du eigentlich, dass …
… die Menschen zum Austausch von Nachrichten früher kein Telefon, Internet oder Fernsehen hatten? Sie schrieben sich Briefe, die dann von Reitern mit Pferden oder Kutschen durch das ganze Land transportiert wurden. Weil die Wege aber ganz schön weit waren, mussten die Reiter und Pferde Pause machen oder sogar gewechselt werden. Dazu diente ein Gebäude wie dieses hier. Es hieß Posthalterei, weil der Postbote dort anhalten konnte.