Modellbahn Union N-H00074 Die Bügelbahn
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Spurweiten: N
Epoche: I, II, III, IV, V, VI
Abmessungen: L 69 x B 52 x H 26 mm
Präzise maßstäbliche Nachbildung des Gebäudes im Niederrheinischen Freilichtmuseum in Grefrath im Kreis Viersen. Die Modellbahn Union baut in Kooperation mit dem Freilichtmuseum Grefrath die Gebäude des Museums als Modell in 1:87 und 1:160 authentisch nach.
Das Bügeln ist ein mit dem Kegeln und dem Boulespiel verwandter Sport, der viel Geschicklichkeit erfordert. Erstmalig 1331 im belgischen Lüttich urkundlich erwähnt, wird es im niederrheinisch-niederländischen Grenzgebiet bis heute ausgeübt. In unserer Zeit nutzt man dazu Kugeln aus Kunststoff. Sie haben die früher verwendeten Holzkugeln abgelöst. Die Kugeln werden mithilfe eines Holzschlägers bewegt und durch den auf der Lehmbahn befindlichen Eisenring, den Bügel, geschlagen. Dieser gab dem Sport seinen Namen.
Ursprünglich war das Bügeln ein Zeitvertreib der Bauern. Sie spielten es nach dem Dreschen auf der Hof-Tenne. Im 18. und 19. Jahrhundert waren die Bahnen den Landgaststätten angegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten Kegelspiele das althergebrachte Bügeln.
Wusstest Du eigentlich, dass …
… auf dem Platz vor Dir noch heute ein ganz altes Spiel gebräuchlich ist? Es handelt sich um ein Geschicklichkeitsspiel, das man nur in wenigen Orten Deutschlands kennt. Das Bügeln hat nichts mit Wäschebügeln zu tun, sondern ähnelt dem Kegeln. Dabei wirft man aber keine Kegelfiguren um, sondern muss mit einem Holzschläger eine große Kugel durch einen Metallbügel schlagen. Daher auch der Name des Spiels: Bügeln.